Von der Artenvielfalt in deutschen Wäldern
In deutschen Wäldern leben derzeit rund 150 Wirbeltierarten. Die größte ist der Rothirsch.
Auch der größte Käfer, der Hirschkäfer, lebt in deutschen Wäldern. Er trägt ebenfalls ein Geweih und kann bis zu 7,5 cm groß werden. Der Käfer ist allerdings immer seltener zu sehen.
Ökostrom überholt Atomstrom
Im Jahr 2011 wurde erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien als aus der Atomkraft gewonnen. Dabei stieg der Ökostrom-Anteil innerhalb eines Jahres von 16,4 auf 19,9 Prozent. Gleichzeitig fiel der Atomstrom-Anteil auf 17,7 Prozent. Jede fünfte Kilowattstunde Strom in Deutschland stammt bereits aus sauberen Kraftwerken.
Zahlen zur Natur
In Deutschland wachsen 76 Baumarten. Es dominieren Kiefer, Fichte, Buche und Eiche. Hierzulande gibt es außerdem 1.024 Flechtenarten und 676 Arten von Moosen.
Entdecken kann man diese Naturschätze an den Rändern von rund 200.000 Kilometern Wanderwegen.
Wie viel Haushaltsreiniger braucht der Mensch?
Nach Angaben des Umweltbundesamtes werden in Deutschland Jahr für Jahr rund 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger und rund 260.000 Tonnen Geschirrspülmittel verkauft.
Dreißig Euro für ein Brot
In Deutschland geben die Bürger etwa 12 Prozent ihres monatlichen Einkommens für den Kauf von Nahrungsmitteln aus.
In den Entwicklungsländern beträgt diese Quote hingegen 70 Prozent. Umgerechnet auf deutsche Verhältnisse würde hierzulande demnach ein durchschnittliches Brot 30 Euro und ein Kilo Kartoffeln 50 Euro kosten – heißt es in einem aktuellen Bericht der Welthungerhilfe.
Lichterketten sind Stromfresser
Nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt verbrauchen herkömmliche Lichterketten mehr Strom, als ein moderner Kühlschrank.
Denn während der Tagesverbrauch einer Lichterkette durchschnittlich 0,8 Kilowattstunden beträgt, verbraucht ein moderner Kühlschrank im Schnitt nur 0,62 Kilowattstunden.
Als Basis für die Berechnung diente eine normale Lichterkette mit 35 Birnen á drei Watt.
Immer mehr Menschen leiden unter Hunger und Unterernährung
Nach einem Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ist die Zahl der hungernden und unterernährten Menschen im vergangenen Jahr von 850 Millionen auf etwa 925 Millionen gestiegen.
Neue Zahlen vom Waldsterben
Nach Angaben des WWF wird weltweit jede Minute eine Waldfläche abgeholzt, die der Größe von 35 Fußballfeldern entspricht. Innerhalb von 60 Stunden entspricht das der ungefähren Fläche Berlins.
Bio-Lebensmittel schaffen Arbeitsplätze. Nach Angaben von Bioland e.V. stieg die Zahl der Beschäftigten in der Biobranche in der Zeit zwischen dem 31.12.2007 und 31.12.2009 trotz Wirtschaftskrise um 5,7 Prozent. Die Zahl der erzeugenden Betriebe nahm im gleichen Zeitraum um über 12 Prozent zu.
Deutlich sinkender Energieverbrauch in Privathaushalten
Der private Verbrauch von Elektrizität, Gas und Heizöl in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts seit dem Jahr 2000 um 14 Prozent gesunken.
Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) sind 100- bis 24.000-mal schädlicher für das Klima als CO2.
Aids – eine Geisel für Kinder und Erwachsene
Allein im südlichen Afrika haben nach Angaben der Hilfsorganisation terre des hommes 15 Millionen Kinder ein oder beide Elternteile durch Aids verloren.
Trinkwasser und Kinder
Nach Angaben von Unicef sterben Tag für Tag 4.000 Kinder durch verunreinigtes Trinkwasser.
Zu wenig Ärzte
Nach Angaben von terre des homes versorgen in Afrika zwei Ärzte 10.000 Menschen. In Europa kommen durchschnittlich 32 Ärzte auf die gleiche Anzahl von Patienten.
Die Deutschen und die Treibhausgase
Jeder und jede Deutsche verursacht nach Angaben des Umweltbundesamts im Durchschnitt rund elf Tonnen Treibhausgase im Jahr.
Neues zur Windkraft
Nördlich von Kaiserslautern wird eine Windkraftanlage errichtet, mit der so viel Strom erzeugt werden kann, dass damit 6.000 Haushalte versorgt werden.
Die Anlage ist vom Fuß bis zur Flügelspitze so hoch wie 54 Stockwerke eines Gebäudes.
Nachhaltige Investment- und Vorsorgeprodukte haben in Deutschland deutlich zugenommen. Im Vergleich zu 2008 war im vergangenen Jahr ein Plus von 68 Prozent auf insgesamt 13 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Das geht aus einem im September 2010 veröffentlichten Marktbericht des „Forum Nachhaltige Geldanlagen“ (FNG) hervor.
Der Boom nachhaltiger Geldanlagen wird nach Meinung von Experten anhalten. Allein in den nächsten drei Jahren wird eine weitere Steigerungen von 56 Prozent erwartet.
Nach einem Bericht der UN sterben jährlich 1,5 Millionen Kinder daran, weil sie zu wenig Muttermilch erhalten. Das liegt nach dem Bericht vor allem daran, dass viele Frauen unterernährt sind und daher nicht genügend Milch haben.
Weltweit haben rund 2,6 Milliarden Menschen keinen Zugang zu gesundem Wasser. Als Folge sterben täglich etwa 7.500 Menschen an Krankheiten, die unmittelbar mit Wasser zu tun haben.
(Quelle: Maarten Asscher, H2O-lland)
Das organisierte Autoteilen (Carsharing) erfreut sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Nach Auskunft des Umweltbundesamtes sind derzeit rund 158.000 Nutzerinnen und Nutzer bei etwa 110 Carsharing-Anbietern in Deutschland registriert.
Sie können auf 4.600 Carsharing-Fahrzeuge zugreifen. Etwa 25 Prozent aller Carsharing-Nutzer sind Geschäftskunden.
Nach Angaben der Unicef können 200 Millionen Kinder wegen Mangelernährung nicht normal wachsen. Viele von ihnen bleiben deswegen aus geistig zurück und sind ihr Leben lang anfällig für Krankheiten.
Bereits heute hungern weltweit mehr als eine Milliarde Menschen.
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung um 3 Milliarden auf über 9 Milliarden Menschen anwachsen. Um diese zu ernähren, müsste die weltweite Nahrungsmittelproduktion nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO um 70 Prozent gesteigert werden.
Die Treibhausgas-Emissionen gingen nach einer Statistik des Umweltbundesamtes von 1990 bis 2007 in Deutschland um 22,4 Prozent zurück.
Damit hat Deutschland sein Minderungsziel von durchschnittlich 21 Prozent im Zeitraum 2008 bis 2012 bereits vorzeitig erreicht. Bis 2020 müssen die Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent gesenkt werden.
Nach Angaben von Unicef sterben jedes Jahr rund 800.000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria.
Kinderarbeit ist weiterhin ein brennendes Problem. Nach neuesten Erhebungen von Unicef besuchen weltweit rund 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren nicht oder nur selten die Schule und müssen stattdessen arbeiten.
Wir entreißen der Erde weit mehr natürliche Rohstoffe, als sie auf Dauer vertragen kann.
OECD-Schätzungen zufolge steigt die weltweite Rohstoffentnahme 2020 von 53 Milliarden Tonnen im Jahr 2005 auf 80 Milliarden Tonnen an, da die Menge der produzierten Dienstleistungen und Waren weiter zunehmen wird. Dies bedeutet zugleich einen höheren Flächen-, und Energieverbrauch, begleitet von zusätzlichen Schadstoff- und Treibhausgas-Emissionen.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes beträgt der Rohstoffverbrauch pro Kopf und Jahr für Deutschland etwa 60 Tonnen, für die Europäische Union etwa 50 Tonnen. Bereits heute zeichnen sich bei der Versorgung mit seltenen, strategisch wichtigen Metallen wie Platin oder Neodym Knappheiten ab.
Doch die Industriestaaten gehen nicht nur mit Rohstoffen, sondern auch mit Flächen verschwenderisch um. So beträgt die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke hierzulande immer noch rund 100 Hektar pro Tag. Damit ist Deutschland von dem in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verankerten Ziel, nämlich den Flächenbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu reduzieren, noch weit entfernt.
Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2008 bei Unfällen 25,6 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe freigesetzt. Im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 18,7 Millionen Liter.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gab es im ersten Halbjahr 2009 bundesweit 5,4 Milliarden Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme im öffentlichen Personennahverkehr von zwei Prozent.
Beim Start eines einzigen Jumbo-Jets wird soviel Treibstoff verbraucht, wie ein Mittelklasse-Auto benötigt, um 12.000 Kilometer zurückzulegen.
(Quelle: Magazin energiezukunft)
Für das Filtern sogenannter Spam-Mails wurden im Jahr 2008 nach Berechnungen des Sicherheits-Unternehmens McAffee 33 Milliarden kWh Strom verbraucht. Dadurch wurde die gleiche Menge an Treibhausgasen produziert, wie von 3,1 Millionen durchschnittlicher Pkw.
Nach einer Meldung der Zeitschrift Schrot & Korn rülpst eine Milchkuh jährlich durchschnittlich 112 Kilogramm Methan in die Luft.
Das entspricht 2.350 Kilogramm CO2 oder einer jährlichen Fahrleistung von 18.000 Kilometern mit einem durchschnittlichen Pkw.
Im Jahr 2007 wurden weltweit 32 Millionen Hektar biologisch bewirtschaftet.
Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs um 1,5 Millionen Hektar. Mit 7,8 Millionen Hektar liegt knapp ein Viertel der Flächen in Europa.
Hände waschen nutzt der Gesundheit
Durch die Verbesserung der Wasserversorgung und der hygienischen Lebensbedingungen, insbesondere durch regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife, ließe sich nach einer Information von unicef die Zahl der Durchfallerkrankungen um 26 Prozent senken.
Energieeinsparungen durch energieeffiziente Beleuchtung in Deutschland
Jährlich ließen sich in Deutschland bei der Beleuchtung rund 22 Milliarden Kilowattstunden einsparen, davon über ein Drittel in privaten Haushalten.
Allein der Austausch von 60 Prozent der Lampen in Haushalten gegen eine energieeffizientere Beleuchtung würde den klimaschädlichen Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) jährlich um 4,5 Millionen Tonnen reduzieren.
Laut Berechnung der Deutschen Umwelthilfe entspricht das dem CO2-Gesamtausstoß von ca. 1,8 Millionen Mittelklassewagen (15.000 Kilometer/Jahr).
Außerdem könnten die privaten Haushalte ihre Stromrechnung - bei einem durchschnittlichen Strompreis von 20 Cent pro Kilowattstunde - insgesamt um 1,5 Milliarden Euro reduzieren.
Das sind beeindruckende Zahlen, die inzwischen in einer Verordnung der Europäischen Union, nach der herkömmliche Glühbirnen bis zum Jahr 2012 schrittweise vom Markt verschwinden sollen, Ausdruck gefunden haben.
Bis dahin sind aber noch einige technische Probleme zu lösen. Denn so ist zum Beispiel das Energie sparende Dimmen von Leuchtkörpern mit den Glühbirnen der neuen Generation bislang nicht möglich.
Radfahren für die Umwelt
Nach einer Untersuchung der ECF European Cyclists Federation wird in Europa für täglich mehr als 100 Millionen Fahrten ein Fahrrad genutzt. In Deutschland kommen so durchschnittlich 300 Kilometer jährlich pro Einwohner zusammen.
Deutlich fahrradfreundlicher sind die Dänen und Niederländer, die im Durchschnitt jährlich 1.000 Kilometer mit dem Fahrrad fahren.
Wie gut Radfahren für die Umwelt ist belegt eine Untersuchung von Greenpeace. Danach spart jeder mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegte Kilometer der Umwelt bis zu 250 Gramm CO2.
Nach einer Meldung des Umweltbundesamtes sind 72 Prozent der natürlichen Lebensräume und ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gefährdet.
Alle benötigen Wasser und viele davon bestehen und leben in oder an Gewässern.
An zwei Dritteln der Flüsse und Seen sind Maßnahmen erforderlich, um sie wieder in jenen guten ökologischen Zustand zu bringen, den die europäische Wasserrahmen-Richtlinie fordert.
Dazu müssen Wehre für Fische passierbar gemacht und die Uferbereiche wieder naturnäher gestaltet werden.
Vernetzte naturnahe Gewässer und Auen ermöglichen es Arten und Lebensräumen, sich verändernden Umweltverhältnissen anzupassen. Vor allem die Landwirte sind aufgefordert, dafür zu sorgen, dass Pflanzennährstoffe von ihren Anbauflächen nicht weiter in Oberflächengewässer und Grundwasser gelangen.
Jeder achte Mensch, das sind 852 Millionen, leidet unter Hunger. Dabei wäre das Problem relativ leicht zu lösen.
Jährlich werden weltweit 1.200 Milliarden US-Dollar für Rüstung ausgegeben. Lächerlich geringe 2,5 Prozent dieses Betrages, sprich 30 Milliarden US-Dollar, würden nach Angaben der Agrar-Organisation der UNO reichen, um das Hungerproblem wirksam bekämpfen zu können.
Zur Verfügung gestellt werden jedoch nur 6 Milliarden US-Dollar, was gerade mal 0,5 Prozent der Militärausgaben entspricht.
Deutsche Unternehmen sind nach Angaben des Bundesumwelt-Ministeriums auf dem Umweltschutzmarkt weltweit führend.
Mit einem Welthandelsanteil von 16 Prozent und einem Exportvolumen von 56 Milliarden Euro belegte Deutschland im Jahr 2006 erneut den Spitzenplatz im Welthandel, vor den USA (15 Prozent) und Japan (9 Prozent).
Nach Hochrechnungen setzt sich der positive Trend sich weiter fort. 2007 dürfte das Exportvolumen an potenziellen Umweltschutzgütern aus Deutschland fast 60 Milliarden Euro erreicht haben. Das entspricht knapp den gesamten Exporten der Elektrotechnikindustrie.
Nach einer Meldung des Statistischen Bundesamtes reduzieren Binnenschiffe tagtäglich 28.500 Lkw-Fahrten auf deutschen Straßen.
Demnach wurden im letzten Jahr 249 Millionen Tonnen Güter auf Binnenschiffen befördert.
Könnten diese Güter nicht auf Binnenschiffen transportiert werden, wären hierfür rund 10 Millionen Lkw-Fahrten mit jeweils einer Nutzlast von 24 Tonnen erforderlich.
Dafür müssten im Durchschnitt 28 500 Lastkraftwagen täglich eingesetzt werden. Dies würde – hintereinander aufgestellt – einer Lkw-Kolonne von etwa 570 Kilometern Länge von München bis Köln entsprechen.
Auf der Eisenbahn hätten diese Transporte den Einsatz von etwa 6,2 Millionen Güterwagen jährlich mit jeweils 40 Tonnen Nutzlast zur Folge. Das deutsche Schienennetz würde pro Tag um zusätzlich 17.100 Güterwagen belastet werden.
Täglich werden in Deutschland fast 113 Hektar Fläche neu besiedelt – für Wohnungen, Gewerbe, Erholung und Verkehr. Das entspricht fast 160 Fußballfeldern pro Tag.
Quelle: Umweltbundesamt
Im Jahr 2007 wurden rund 145.000 Tonnen Getränkekartons über die Wertstoffbehälter der Dualen Systeme erfasst und verwertet. Dadurch konnten 53.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Legt man die rund 2 Millionen Tonnen Getränkekartons zugrunde, die seit dem Start des Dualen Systems verwertet wurden, kommt man auf über 700.000 Tonnen CO2-Einsparung.
Bio boomt. Nach einer Meldung der Zeitschrift Schrot&Korn haben die privaten Haushalte in Deutschland ihre Ausgaben für Bio-Produkte im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um rund 21 Prozent gesteigert.
Wer sein Fahrrad benutzt, tut bekanntlich nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern auch viel für die Umwelt.
Nach einer Meldung des Greenpeace-Magazins erspart jeder Kilometer, der mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, der Umwelt bis zu 250 Gramm CO2.
Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe könnten durch den konsequenten Einsatz von Energiesparlampen bis zwei Kohlekraftwerke eingespart werden.
Angenommen, alle bundesdeutschen Haushalte würden auf die umweltfreundlichen Leuchtmittel umstellen, so ergäbe das umgerechnet 8,5 Terrawatt-Stunden Strom weniger.
Für einen durchschnittlichen Zwei-Personenhaushalt bedeutet das eine Ersparnis von bis zu 220 kWh, das entspricht bis zu 132 kg CO².
30 Jahre nach Gründung des Umweltsiegels „Blauer Engel“ sind circa 3.850 Waren und Dienstleistungen aus 80 Produktgruppen mit dem Siegel ausgezeichnet.
Der „Blaue Engel“ wird von rund 550 Unternehmen aus dem In- und Ausland genutzt.
Weitere Informationen sind unter der Internetadresse www.blauer-engel.de zu finden.
Weltweit werden auf mehr als 31 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche Bioprodukte angebaut.
Quelle: Biofach
Zehn Kilometer mit dem Fahrrad anstatt mit einem Auto zu fahren ersparen der Umwelt durchschnittlich 2,7 Kilo Kohlendioxid.
Währen der Anteil der Fahrräder im Straßenverkehr in den USA gerade mal 1 Prozent ausmacht, beträgt er in Deutschland immerhin 9 Prozent.
Damit liegt Deutschland allerdings noch weit hinter den Niederlanden, wo der Anteil 28 Prozent beträgt.
In Deutschland legt jeder Einwohner durchschnittlich 300 Kilometer pro Jahr mit dem Fahrrad zurück. Deutlich fahrradfreundlicher sind die Dänen und Niederländer, die jährlich im Durchschnitt immerhin 1.000 Kilometer mit dem Fahrrad fahren.
Wenn das keine Motivation für das neue Jahr ist …
(Quelle: Greenpeace 2007)
Aus einem Vergleich herkömmlicher Leuchtmittel gehen Energiesparlampen als klarer Sieger hervor. Das berichtet das Magazin Ökotest in seiner Oktober-Ausgabe.
Bei einer Modellrechnung von 15.000 Stunden verursacht eine Energiesparlampe knapp 30 Euro an Stromkosten. Für eine Halogenbirne müssen hingegen 113 Euro und für eine herkömmliche Glühbirne sogar 162 Euro veranschlagt werden.
Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt statt den eigenen PKW, spart bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern schon 1,6 Tonnen CO2 pro Jahr - bei gleicher Mobilität.
Quelle: Umweltbundesamt
Täglich werden weltweit circa 18.000 Tonnen Abfall in den Meeren entsorgt (Greenpeace).
Leerlaufverluste von Elektrogeräten verursachen nach Berechnungen des Umweltbundesamtes in den deutschen Haushalten und Büros Jahr für Jahr Kosten in Höhe von etwa vier Milliarden Euro.
Das entspricht einem Anteil von 4,4 Prozent am Gesamtstromverbrauch in Deutschland.
3.836 Kilometern mit nur einem Liter Benzin – das ist der derzeitige Rekord, der beim sogenannten Shell Eco-Marathon aufgestellt wurde.
Die Kilometerleistung entspricht der Strecke von Berlin nach Moskau und zurück und bedeutet einen Durchschnittsverbrauch von nur 0,026 Litern auf 100 Kilometer.
Der nächste Shell Eco-Marathon findet vom 11.-13. Mai 2007 in Nogaro/Frankreich statt. An ihm werden auch acht Teams aus Deutschland teilnehmen.
Die Mehrheit der Deutschen hat angesichts des Klimawandels noch nicht resigniert.
Nach einer repräsentativen Umfrage des Emnid Instituts für das Magazin Zeit Wissen im Januar 2007 glauben 58,7 Prozent der Befragten, etwas gegen den Klimawandel tun zu können.
Allerdings sind Männer deutlich optimistischer, als Frauen. Denn immerhin 61,9 Prozent des „starken Geschlechts“ sind der Meinung, einen Beitrag gegen den Klimakollaps leisten zu können. Bei den Frauen sind es hingegen nur 55,7 Prozent.
Klimaveränderung lässt Gletscher verschwinden
Zwischen 1850 und Mitte der 1970er Jahre sind in den Alpenländern rund 35 Prozent der Gletscheroberfläche verschwunden. Weitere 22 Prozent verschwanden zwischen 1970 und 2000.
Experten befürchten, dass durch den Klimawandel mittelfristig 80 Prozent aller Alpengletscher das Aus droht.
Jedes Grad weniger an Raumtemperatur bringt eine Energieersparnis von etwa 6 Prozent. Ein ständig gekipptes Fenster verursacht zusätzliche Heizkosten von bis zu 200 Euro pro Heizperiode.
In China werden Jahr für Jahr zwölf Millionen Kubikmeter Weizen produziert, der mit Schwermetallen verseucht ist. Die dadurch verursachten wirtschaftlichen Verluste sollen jährlich 2,5 Milliarden US-Dollar betragen.
Quelle: Greenpeace-Magazin 5/06
