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Tipp des Monats Mai
Analoge Satellitenabschaltung: Alte Receiver gehören nicht in den Hausmüll

Am 30. April 2012 wird die analoge Satellitenübertragung eingestellt. Bis dahin muss die analoge Satellitenanlage für den digitalen Empfang umgerüstet sein. Das birgt nach einer Meldung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz jedoch Probleme, den ausgemusterten Geräte, wie Receiver, Verstärker oder Multischalter müssen fachgerecht entsorgt werden.

Nach Überzeugung der Verbraucherschützer werden nämlich gerade in älteren Geräten oft noch problematische Stoffe wie Schwermetalle verarbeitet. Wer solche Geräte über den Hausmüll entsorgt, handelt nicht nur fahrlässig gegenüber der Umwelt, sondern kann sich sogar strafbar machen.

Die Lösung: Die Geräte können von Privathaushalten kostenlos auf jedem Wertstoff- beziehungsweise Recyclinghof abgegeben werden. Beim Neukauf eines Geräts nehmen die Händler teilweise auch Altgeräte entgegen. Eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
 

Tipp des Monats April
Neuer Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Pestizide“

Greenpeace hat einen Ratgeber mit dem Titel „Essen ohne Pestizide“ veröffentlicht. Die Broschüre Verbrauchern den Einkauf von gering belastetem Obst und Gemüse erleichtern. Sie bewertet die Pestizid-Rückstände in 76 Obst- und Gemüsesorten mit einem einfachen Ampelsystem.

Im Auftrag der Umweltorganisation haben Experten für die Broschüre mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010 neu bewertet. Hinzu kommen Daten aus Pestizid-Tests von Greenpeace.

Das Ergebnis: In rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in über 55 Prozent der Gemüseproben waren Pestizide enthalten.

„Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten“, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. Lebensmittel deutscher Herkunft schnitten häufig gut ab. Produkte aus der Europäischen Union waren weniger belastet als vergleichbare Ware aus der Türkei und Übersee.

Tafeltrauben, Paprika, Birnen, Zucchini und Grapefruit aus der Türkei überschritten die in der EU gültigen Pestizid-Höchstgehalte besonders häufig. Problematisch waren zudem „Exoten“ wie Okra und Chilischoten aus Indien und Thailand.

Der 23-seitige kostenlose Ratgeber „Essen ohne Pestizide“ kann unter Rufnummer 040 – 306 18120 bestellt werden.

Er steht nach einem Mausklick auf diesen Link auch als kostenlose PDF-Datei zur Verfügung.

Tipp des Monats März
Umweltgerecht reisen

Der Online-Dienst www.magnus.de hat sich kurz vor Beginn der Reisesaison Gedanken zum umweltfreundlichen Reisen gemacht. Dazu hat er das Internet nach Seiten durchforstet, auf denen objektiv über das Thema berichtet wird.

Auf dieser Internetseite hat der Dienst eine Reihe von Surftipps zum Thema zusammengetragen. Wer umweltgerecht unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall einen Blick auf die Seite werfen. 

Tipp des Monats Februar
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat einen Ratgeber zum Thema Elektrosmog veröffentlicht.

Weder Panikmache noch Verharmlosung sind beim Thema ein guter Ratgeber.

Sachliche Informationen verspricht eine 100-seitige Broschüre der Verbraucherzentrale Hamburg, in der es darum geht, was Elektrosmog ist, wo er herkommt und wie ein gewissenhafter Umgang mit technischen Geräten dafür sorgt, ihn so weit wie möglich einzudämmen.

Die Broschüre kann zu einem Preis von 7,90 Euro unter folgender Internetadresse bezogen werden: http://www.vzhh.de/umwelt/29861/elektrosmog.aspx.  

Tipp des Monats Januar
Kostenlose Hilfe beim Energiesparen

Wer beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf energieeffiziente Produkte setzt, kann sich auch in diesem Jahr über eine deutlich niedrigere Stromrechnung freuen.
Dabei hilft eine kostenlos nutzbare Geräte-Datenbank der deutschen Energieagentur die unterteilt nach den Bereichen Haushalte, Industrie und Gewerbe sowie Dienstleister unter der Internetadresse www.initiative-energieeffizienz.de abgerufen werden kann.
Mit Hilfe der Datenbank lassen sich unter anderem der Energie- und Wasserverbrauch, sowie die Betriebskosten mehrere tausend Waschmaschinen, Wäsche- und Wäschetrocknern, Geschirrspülern, sowie Kühl- und Gefriergeräten miteinander vergleichen.
 

Tipp des Monats Dezember
Warum es wichtig ist, leere Flaschen und Gläser in den Altglas-Container zu werfen

Neue Flaschen bestehen aus bis zu 90 Prozent aus recyceltem Altglas. Denn Glas lässt sich ohne Qualitätsverlust beliebig oft einschmelzen und wiederverwenden.

Trotz allem sollte man möglichst Mehrwegflaschen und –gläser nutzen. Denn die können bis zu 50 Mal wiederverwendet werden, ehe sie als Altglas recycelt werden können.
 

Tipp des Monats November
Umweltgerecht putzen

Unter dem Titel „Umweltbewusst reinigen – nachhaltig und hygienisch“ hat das Umweltbundesamt einen mehrseitigen Flyer zum Thema sauberer Haushalt veröffentlicht. In ihm sind anschaulich und laienverständlich wertvolle Tipps für alle Hausmänner und –frauen enthalten die ihren Haushalt möglichst umweltschonen sauber halten wollen.

Der Flyer kann kostenlos unter der Internetadresse http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4162.html als PDF-Datei abgerufen werden.

Tipp des Monats Oktober
Fragwürdiger Standby-Betrieb

Abschalten lohnt sich! Nach Berechnungen der Zeitschrift Test zahlt eine vierköpfige Familie pro Jahr rund 98 Euro allein für den Standby-Betrieb von Elektrogeräten. In Deutschland wird somit Energie für 3,3 Mrd. Euro pro Jahr beziehungsweise rund 17 Mio. Kilowattstunden verpulvert. 

Tipp des Monats September
Das Klima von morgen
Alle reden vom Klimawandel. Doch kaum einer weiß, wie sich das Wetter in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten tatsächlich verändert hat. Das wird sich nun ändern. Denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat einen „Deutschen Klimaatlas“ ins Internet gestellt.
In dem Atlas lässt sich in Karten und Grafiken nachvollziehen, wie sich das Klima in Deutschland seit 1881 verändert hat. Durch die freie Auswahl von Zeitfenstern können die Nutzer zugleich die Folgen der Klimaveränderung bis zum Ende dieses Jahrhunderts simulieren.
Der Klimaatlas kann unter der Internetadresse www.deutscher-klimaatlas.de aufgerufen werden.
Das Online-Angebot wird ständig aktualisiert und erweitert. So können zum Beispiel schon jetzt Klimadaten zur Temperatur, zum Niederschlag, zu Frosttagen oder zu Tropennächten hinsichtlich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinder verglichen werden.
Die Nutzer sehen auf einen Blick, wie sich das Klima in Deutschland und seinen Regionen bisher verändert hat und wo der Klimawandel besonders stark zu spüren sein wird. Sie können abfragen, ob der vergangene Winter im Vergleich mit zurückliegenden Jahrzehnten besonders kalt war und ob in Ostdeutschland auch Mitte dieses Jahrhunderts noch mit so einem nassen Juli wie 2011 zu rechnen ist. Bei den Klimakarten zu Vergangenheit und Gegenwart ermöglicht eine Lupe, in einzelne Regionen Deutschlands zu zoomen.
 

Tipp des Monats August
Wegweiser zum Klimawissen
Wer mehr über unser Klima und den erwarteten Klimawandel wissen will, finde auf dem neu gestarteten Internetprotal www.klimanavigator.de einen laienverständlichen Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland.
Bei dem Klimanavigator handelt es sich um einen zentralen Zugang zur Arbeit von mehr als 30 deutschen Einrichtungen die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen.
Die Webplattform gibt einen Überblick über die hiesige klimarelevante Forschung und Einblick in den gegenwärtigen Stand des Wissens. Sie dient den Nutzern als Wegweiser auf der Suche nach Expertenwissen.
Die Internetseite enthält unter anderem Porträts über die Einrichtungen der deutschen Klimawissenschaften und ihre Forschungsschwerpunkte. Eine multifunktionale Suche erleichtert das Auffinden bestimmter Themen oder Einrichtungen, die über die gewünschte Expertise verfügen. Ausführliche Dossiers bieten in allgemein verständlicher Weise Hintergrundinformationen zu wichtigen Fragen und bilden den aktuellen Forschungsstand ab.
Unter „Aktuelles“ finden sich Neuigkeiten aus den beteiligten Partnerorganisationen. Die Darstellung von Forschungsverbünden und -netzwerken macht die interdisziplinäre Vernetzung quer durch die Institutionen sichtbar und zeigt die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Deutschland.
 

Tipp des Monats Juli
Alles über Bio-Siegel
Was Sie schon immer über Bio-Siegel wissen wollten, aber nie zu fragen wagten – unter der Internet-Adresse www.bio-siegel.de finden Sie die Antworten.
Auf dem vom Bundeministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz initiierten Internetportal werden unter anderem die Bedeutung verschiedener Bio-Siegel erläutert.
Mithilfe einer Datenbank findet man zertifizierte Produzenten und Händler in seiner Nähe. In einem Service-Bereich werden außerdem Informationsmaterialien zum Download zur Verfügung gestellt.

Tipp des Monats Juni
Tipps zum Klimaschutz
Wer etwas zum Klimaschutz beitragen will, findet auf verschiedenen Internetseiten der co2online mbH umfangreiche Tipps.
Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft setzt sich mithilfe von interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln sowie einem Klima-Quiz für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein.
co2online ist Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Klima sucht Schutz“ www.klima-sucht-schutz.de , der „Heizspiegelkampagne“ www.heizspiegel.de  und des „Energiesparclubs“ www.energiesparclub.de.

Tipp des Monats Mai
Wo kann man Bio-Lebensmittel einkaufen? 
Wer auf der Suche nach einem Bioladen in seiner Region ist, wird im Internet fündig. Dazu muss man in Online-Suchmaschinen wie zum Beispiel Google lediglich wie Begriff „Bioeinkaufen", „Bioläden" oder „Naturkostläden" eintippen, um danach zum Beispiel auf Internetseiten wie etwa www.bioeinkaufen.de, www.bioeinkaufen.rlp.de oder www.oekolandbau-nrw.de zu laden.
Während vorgenannte Suchergebnisse auf eine bestimmte Region abzielen, kann man unter der Internetadresse www.adressen.naturkost.de eine bundesweite Suche nach Naturkostläden starten.

Tipp des Monats April
Neues zu sauberem Strom
Die schrecklichen Ereignisse in Japan hat die Nachfrage nach nicht atomar erzeugtem Strom stark steigen lassen.
Das Öko-Test-Magazin bietet auf seiner Internetseite einen kostenlosen Testbericht zu Öko-Stromtarifen an, der nach einem Mausklick auf diesen Link als PDF-Datei heruntergeladen werden kann.

Tipp des Monats März

Unter dem Titel „Umwelt und Landwirtschaft“ stellt das Umweltbundesamt eine kompakte Datensammlung zur Verfügung.
Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der kostenlosen Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ aus der Reihe „Daten zur Umwelt“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit.
Was schon erreicht wurde und wo noch Probleme bestehen. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab.
Die Broschüre „Umwelt und Landwirtschaft“ kann kostenlos beim Umweltbundesamt, c/o GVP, PF 3303 61, 53183 Bonn oder per E-Mail unter uba@broschuerenversand.de bestellt werden.
Online steht „Umwelt und Landwirtschaft“ unter http://www.uba.de/uba-info-medien/4056.html zum Download bereit.
 

Tipp des Monats Februar

Was Sie schon immer über Windenergie wissen wollten
Wer sich für Windenergie interessiert, findet auf den Internetseiten des Bundesverbandes WindEnergie e.V. eine Vielzahl von Informationen. Dort stehen unter anderem diverse Broschüren zum kostenlosen Download als PDF-Datei zur Verfügung.

Wer eine Beteiligung an einem Windpark zeichnen will, sollte einen Blick in den ebenfalls kostenlos erhältlichen Ratgeber für Windparkanleger werfen.
 

Tipp des Monats Januar


Neue Energielabel
Mit Jahresbeginn haben sich die europäischen Energielabel, mit denen insbesondere der Stromverbrauch eines Gerätes dargestellt wird, geändert.
Neu hinzugekommen ist eine Energiebewertung für Fernsehgeräte. Änderungen ergeben sich für Geschirrspüler, Kühlgeräte und Waschmaschinen bei denen ab sofort auch der Lärmpegel bewertet wird.
Eine gute Übersicht zu den Änderungen ist auf diesen Internetseiten der Stiftung Warentest zu finden.
 

Tipp des Monats Dezember

Ökologischer Fußabdruck
Jeder Mensch hinterlässt in Form der Produktion von CO2 einen ökologischen Fußabdruck, dessen Ausprägung sich danach bemisst, wie umweltgerecht er seinen Alltag gestaltet.

Wer wissen will, wie groß sein persönlicher Anteil an der Produktion von CO2 ist und wie er ohne sonderliche Mühen sein Verhalten ändern kann, um ein CO2 freundliches Leben zu führen, findet auf der Internetseite www.ecogood.de eine Vielzahl von Hilfen und Anregungen.

Tipp des Monats November

Wer auf sein Auto angewiesen ist, aber trotzdem möglichst umweltschonend unterwegs sein will, findet auf der Internetseite www.ichundmeinauto.info eine Reihe wertvoller Tipps.

Zum Angebot der von der Deutschten Energie-Agentur betriebenen Seite gehört unter anderem eine Berechnung des Spritspar-Potenzials, Tipps zum Kauf umweltfreundlicherer Autos sowie Informationen zu Leichtlaufreifen.

Tipp des Monats Oktober

Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine neue Broschüre zum Klimaschutz veröffentlicht. Die Broschüre mit dem Titel „Klimaneutral leben: Verbraucher starten durch beim Klimaschutz“ setzt nach Angaben des UBA in der Debatte um klimafreundlichen Konsum neue Akzente. Sie nennt für den Alltag die zentralen Stellschrauben mit großem Einsparpotenzial - die so genannten „Big Points“ eines klimafreundlichen Konsums.

Die Broschüre zeigt darüber hinaus, dass klimafreundlicher Konsum keine Privatangelegenheit, sondern Teil einer öffentlichen Auseinandersetzung ist.
Sie kann unter der Internetadresse http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/4014.html kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Tipp des Monats September

Eine gute Orientierung über die Strahlenwerte von Handys bietet der kostenlose Online-Service des Bundesamtes für Strahlenschutz. Auf den Internetseiten des Amtes sind neben umfassenden Hintergrund-Informationen zur Handystrahlung die SAR-Werte für so gut wie alle Mobiltelefone zu finden.

Eine Rangliste, sortiert nach Strahlungswerten, findet man auch auf dieser Internetseite von inside-handy.de.

Wer auf o.g. Internetseiten gezielt nach den Werten eines bestimmten Mobiltelefons sucht, sollte die Suchfunktion seines Browser nutzen, welche durch die Tastenkombination Strg / F aufgerufen werden kann.

Tipp des Monats August

Tipps zur Strom sparenden Kühlschranknutzung: Kühlschränke sind rund um die Uhr in Betrieb. Sie verbrauchen daher ständig Energie. Neuere Geräte kommen am Tag mit etwa 110 Kilowattstunden Strom aus. Alte Kühlschränke verschlingen oft mehr als das Doppelte.

Der Stromverbrauch hängt unter anderem von der eingestellten Temperatur ab. Diese ist oft zu tief gewählt.
Sieben Grad Celsius, gemessen in der Mitte des Kühlschranks, reichen nach Aussage von Experten völlig aus. Diese Temperatur berücksichtigt auch das auf vielen zu kühlenden Lebensmitteln angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum.

Tipp des Monats Juli

Weil jeder dritte Computernutzer seine E-Mails ausdruckt, um sie zu lesen, müssen nach einem Bericht der Zeitschrift Computerbild Jahr für Jahr rund eine halbe Millionen Bäume zur Papierherstellung gefällt werden.

E-Mails sollten daher grundsätzlich nur dann ausgedruckt werden, wenn es zwingend erforderlich ist.

Tipp des Monats Juni

Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre zum sogenannten „CarSharing“ veröffentlicht. In der Broschüre kann nachgelesen werden, wie insbesondere gewerbliche Unternehmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen durch die Nutzung von Carsharing-Angeboten einen konkreten Beitrag zur Entlastung unserer Umwelt leisten können.
 
Die Broschüre kann kostenlos von der Internetseite des Bundesverbandes CarSharing unter der Adresse http://www.carsharing.de/images/stories/pdf_dateien/broschre_business-carsharing_endversion_mailfhig.pdf heruntergeladen oder in der gedruckten Version bei der bcs-Geschäftsstelle bestellt werden.

Kontakt und Bestelladresse:
bcs-Geschäftsstelle, Hausmannstraße 9 – 10, 30159 Hannover, Telefon 0511-7100474, Mail: info@carsharing.de  

Tipp des Monats Mai

Was Sie schon immer über „grüne“ Mode wissen wollten, aber nie zu fragen wagten – auf der Internetseite www.gruenemode.com finden Sie die Antworten.
Im Mittelpunkt der Seite stehen eine möglichst geringe Umweltbelastung bei der Herstellung von Mode sowie faire Produktions- und Handelsbedingungen. Fazit: Sehr empfehlenswert!

Tipp des Monats April

Mit der kostenlosen Broschüre „Daten zum Verkehr“ informiert das Umweltbundesamt (UBA) über aktuelle Entwicklungen auf Straßen, Schienen und in der Luft- und Schifffahrt.

Im Fokus steht, wie sich unser gegenwärtiger Personen- und Luftverkehr auf Boden, Luft oder Wasser auswirkt. Tabellen, Grafiken und Fallbeispiele bilden die Zusammenhänge leicht verständlich ab.

Die Broschüre „Daten zum Verkehr“ kann kostenlos beim Umweltbundesamt, c/o GVP, PF 33 03 61, 53183 Bonn oder per E-Mail unter uba@broschuerenversand.de bestellt werden.

Online stehen die „Daten zum Verkehr“ unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3880 zum kostenlosen Download bereit.

Tipp des Monats März

Auf den Internetseiten des Umweltbundesamtes gibt es eine umfangreiche Datenbank mit Kerndaten zum Klimaschutz, zur Energieeffizienz, zur biologischen Vielfalt und vieles mehr.

Die Datenbank ist über die Internetadresse http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/open.do;jsessionid=BE2D540AEDD70836967E00E07A76E797 zu erreichen. Sie enthält eine Vielzahl druckbarer Grafiken und Tabellen.

Tipp des Monats Februar

Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. stellt auf seinen Internetseiten eine Broschüre zum Thema schadstoffarmes und umweltgerechtes Heizen zur Verfügung. Die Broschüre kann als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.
Aber auch sonst sind auf den Internetseiten des Vereins eine Vielzahl weiterer Tipps zum Thema Ofenheizung zu erhalten.

Tipp des Monats Januar

Das Umweltbundesamt hat mehrere Broschüren zum Thema Energiesparen veröffentlicht. Sie stehen auf den Internetseiten des Amtes zum kostenlosen Download zur Verfügung:

„Energiesparen im Haushalt“
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=188

„Computer, Internet und Co.“
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3725

 „Bye bye Glühbirne“
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3754

Tipp des Monats Dezember

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Neuauflage seines Fischratgebers veröffentlicht. Der Ratgeber unter dem Titel „Welchen Fisch kann ich noch essen“ steht zum kostenlosen Download auf den Internetseiten der Organisation zur Verfügung.

Tipp des Monats November

Die Aktion Schutzgemeinschaft Wald hatte für den 14.11.2009 zu einem bundesweiten Aktionstag zur Rettung der Kastanie aufgerufen.
Die Bäume sind seit Jahren durch den Befall mit der Kastanienminiermotte massiv in ihrem Bestand gefährdet.
Weitere Einzelheiten und was man persönlich tun kann, um den Bestand der Kastanien zu schützen, sind auf diesen Internetseiten der Schutzgemeinschaft zu erfahren.
 

Tipp des Monats Oktober

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat ein Internetportal zum Klimaschutz ins Leben gerufen.
Auf den Webseiten sind zahlreiche Informationen und Tipps für einen klimafreundlichen Alltag zu finden. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) wird unter der kostenlosen Rufnummer 0800 - 20 30 900 zusätzlich eine Telefonhotline zum Thema Mobilität angeboten.
Die Internetseiten können unter der Anschrift www.verbraucherfuersklima.de aufgerufen werden.
 

Tipp des Monats September

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat eine neue Version der „Auto-Umweltliste“ veröffentlicht.
In der Aufstellung sind die nach Meinung des Verbandes umweltfreundlichsten Pkw gelistet. Wie schon in der Vergangenheit spielen deutsche Fahrzeuge auch in diesem Jahr eine eher untergeordnete Rolle.

Die Liste kann nach einem Mausklick auf diesen Link aufgerufen werden.

Tipp des Monats August

Schimmelbefall in Wohnungen und Büros

Bei Schimmelbefall in Wohn- oder Geschäftsräumen empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) eine fachgerechte Sanierung ohne Desinfektionsmittel.

Feuchtschäden mit Schimmelpilzwachstum können nachweislich zu Gesundheitsproblemen führen. Daher empfiehlt das Umweltbundesamt eine fachgerechte Sanierung: Das umfasst die Beseitigung der Ursachen, die zum Feuchtschaden und damit zum Schimmelpilzwachstum führten, die Reinigung von mit Schimmelpilzen befallenen Materialien, wo dies nicht möglich ist, deren Entfernung sowie eine abschließende Feinreinigung der ganzen Wohnung, um noch vorhandene Schimmelpilzsporen zu beseitigen.

Während der Arbeiten sind Maßnahmen zum Schutz der Bewohner und der Arbeiter durch Abschotten der befallenen Bereiche und durch Tragen eines Mundschutzes und von Handschuhen zu ergreifen (genaue Empfehlungen gibt der „Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen“ des Umweltbundesamtes aus 2005).

„Bei einer fachgerechten Sanierung, die die Schimmelbelastung an der Wurzel packt, ist eine Desinfektion nicht notwendig – sie kann sogar der Gesundheit schaden“ sagt Dr. Thomas Holzmann, UBA-Vizepräsident.

Aus Kostengründen entscheiden sich viele Betroffene dennoch immer häufiger gegen die Ursachenbeseitigung mit abschließender Feinreinigung. Stattdessen finden oberflächliche Desinfektionsmaßnahmen Anwendung. Dies ist aus zwei Gründen nicht zielführend, im Einzelfall sogar schädlich: Zum einen sind viele Desinfektionsverfahren in der Praxis nicht wirksam, auch wenn ihre Wirksamkeit in Laborversuchen nachgewiesen ist. Insbesondere ist oft die Dauerhaftigkeit der Maßnahme nicht gegeben. Zum anderen reicht eine Desinfektion - selbst wenn sie wirksam wäre - nicht aus, um die gesundheitlichen Auswirkungen der Schimmelpilzsporen zu beseitigen. Auch von abgetöteten Sporen können allergische und toxische Wirkungen ausgehen. Für eine vollständige Sanierung sind lebende und tote Sporen vollständig zu entfernen.

Desinfektionsmittel sind nicht nur als sachgerechte Sanierungsmaßnahme falsch, sie können auch zu gesundheitlichen Problemen bei den Bewohnern führen. Nach der Desinfektion besteht die Gefahr, dass Bewohner Desinfektionsmittelreste oder Reaktionsprodukte einatmen, was zu toxischen oder allergischen Reaktionen führen kann. Ein weiteres Problem können unerwünschte Nebenreaktionen sein, wie eine lang andauernde Geruchsbelästigung.

Nur in speziellen Situationen, in denen eine Infektion empfindlicher Personen mit Schimmelpilzen zu verhindern ist - beispielsweise bei abwehrgeschwächten Patienten im Krankenhaus - kann eine Desinfektion zusätzliche Sicherheit bieten. Diese muss aber mit Desinfektionsmitteln erfolgen, deren Wirksamkeit unter Praxisbedingungen belegt ist.

Auch bei der Entfernung von Schimmelpilzbefall kleineren Umfangs durch die Bewohner selbst, bei der oft die Ursachen für das Schimmelpilzwachstum nicht bekannt sind, kann eine Desinfektion mit Ethanol (Brennspiritus) als zusätzlicher Schritt zur Verhinderung weiteren Schimmelpilzwachstums sinnvoll sein.

Die kostenlosen Leitfäden des Umweltbundesamtes zum Thema „Schimmel“ sind unter folgenden Internetadressen zu erhalten: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=2951
und http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=2199.

Tipp des Monats Juli

Wer sein Auto in einer Waschanlage waschen lässt, schont Umwelt und Geldbeutel. Für eine gründliche Wäsche von Hand benötigt man bis zu 200 Liter Frischwasser. Verwendet man den Gartenschlauch werden sogar bis zu 500 Liter kostbares Trinkwasser benötigt. 

Eine moderne Waschanlage mit Wasseraufbereitung werden hingegen nur 35 bis 40 Liter Frischwasser pro Auto benötigt.

Umwelttipp des Monats Juni

So grillt man umweltfreundlich
Sommerzeit ist Grillzeit. Doch auch dabei kann man aus Sicht des Umweltschutzes einiges falsch machen.

Der Bund für Umwelt und Natur (BUND) hat auf seinen Internetseiten Tipps für ein umweltfreundliches Grillfest veröffentlicht.
Sie sind unter der Internetanschrift www.bundladen.de/shop/umweltfreundlich_grillen abrufbar.
 

Umwelttipp des Monats Mai

Mit Beginn der Gartensaison hat der Verband der gesetzlichen Unfallversicherer (DGUV) auf nötige Lärmschutzmaßnahmen hingewiesen. In einer Stellungnahme des Verbandes heißt es:

Am Arbeitsplatz darf seit der neuen Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung aus dem Jahr 2007 ein Grenzwert von 85 Dezibel (A) nicht überschritten werden. Für die Freizeit gelten solche Vorschriften nicht. Trotzdem ist Lärmschutz auch bei der Arbeit in Haus und Garten wichtig, denn das Gehör macht keinen Unterschied zwischen Beruf und Freizeit. Vor allem die Auswahl lärmarmer Maschinen und Geräte ist von doppeltem Nutzen: Man reduziert den Umweltlärm, und man schützt die eigene Gesundheit.
"Grundsätzlich gilt: Nicht einfach das erstbeste Gerät nehmen, sondern immer mehrere Geräte vergleichen und dann möglichst das mit der niedrigsten Lärmabstrahlung kaufen" – so Lärmexperte Dr. Jürgen Maue. Beim Vergleich helfen die Geräuschangaben auf der Verpackung oder in der Bedienungsanleitung.

Gartengeräte tragen in der Regel Aufkleber mit Angaben zur Geräuschabstrahlung. Im Zweifelsfall solle man das Gerät schon beim Händler einmal ausprobieren und entscheiden, wie störend das Geräusch ist.
Maue: "Die Geräuschangaben sind oft nicht ohne Weiteres mit dem bekannten Grenzwert von 85 Dezibel (A) zu vergleichen, denn die Geräuschabstrahlung lässt sich mit unterschiedlichen Kenngrößen beschreiben. Innerhalb einer Gerätegruppe, zum Beispiel Bohrmaschinen, sind die Geräuschangaben aber normalerweise einheitlich. Einem Vergleich steht also nichts im Wege."
Viele Hersteller kennzeichnen lärmarme Produkte mit Aufschriften wie "flüsterleise", "besonders leise" oder "schallgedämpft". Hier handelt es sich dann bereits um das leiseste Gerät aus der Palette vergleichbarer Produkte dieses Herstellers. Ähnliches signalisiert das Umweltzeichen Blauer Engel mit dem Zusatz "weil lärmarm"; es bedeutet: Dies ist ein Gerät, das deutlich leiser ist als vergleichbare Geräte anderer Hersteller.

Wer zusätzlich auf Nummer sicher gehen will, dem rät der Verband dazu, einen Gehörschutz zu tragen
 

Umwelttipp des Monats April

Wer Wasser sparen will, verwendet Perlstrahler

Mit sogenannten Perlstrahlern kann der Wasserverbrauch um rund 40 Prozent reduziert werden.
Ein herkömmlicher Perlstrahler wird mit wenigen Handgriffen gegen den üblichen Siebeinsatz am Wasserhahn ausgetauscht.
Im Fachhandel sind Perlstrahler schon für weniger als 10 Euro erhältlich.
 

Umwelttipp des Monats März

Nicht jeder Brennstoff darf in den Kamin- oder Kachelofen. Das Verbrennen von Papierbriketts ist in kleinen Anlagen verboten.

Auf den ersten Blick klingt es wie eine pfiffige Idee: Ein großer Discounter bietet im Internet-Handel eine Papier-Brikettpresse an. Doch die damit mühevoll hergestellten Briketts dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher in sogenannten Kleinfeuerungsanlagen, beispielsweise in privaten Öfen und Heizkesseln, nicht verbrennen.

Welche Brennstoffe in Kaminöfen, Kachelöfen und ähnlichen Anlagen erlaubt sind, legt die „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“ fest.

Es sind bei Anlagen mit festen Brennstoffen:

  • Naturbelassenes Scheitholz,
     
  • Holzbriketts und -Pellets und
     
  • Braun- und Steinkohle.
Papierbriketts zählen also nicht, wie die einschlägige Werbung mit Slogans wie „Bares Geld sparen durch Heizen mit Altpapier“ suggeriert, zu den zulässigen Brennstoffen.

Wer sie dennoch in seinem Ofen verbrennt, riskiert ein Bußgeld. Und weitere Schwierigkeiten sind möglich: Weil keine Anlage darauf ausgelegt ist, Papierbriketts zu verbrennen, sind weder hohe Emissionen noch andere Probleme - etwa die Verschmutzung der Anlage - auszuschließen. Altpapier gehört also nicht in die Heizung, sondern in die Altpapiertonne.

Kamin- und Kachelöfen erfreuen sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Aber: Besonders bei nicht optimaler, unvollständiger Verbrennung und beim Einsatz falscher Brennstoffe stoßen diese Anlagen große Mengen gefährlicher Luftschadstoffe aus – zum Beispiel Feinstaub oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Es ist deshalb besonders wichtig, nur geeignete Brennstoffe zu nutzen und die Anlagen so zu betreiben wie die Bedienungsanleitung es vorsieht.

Wer das Klima schonen, die Umwelt schützen und seinen Nachbarinnen und Nachbarn nicht in die Quere kommen möchte, sollte – neben der Wahl des richtigen Brennstoffs – die folgenden Tipps beachten:
  • Alte Brenner raus: Auf moderne, emissionsarme Anlagentechnik setzen – zum Beispiel auf Pellet-Heizungen, die das Umweltzeichen „Blauer Engel“ tragen.
  • Die Anlage richtig bedienen: Zügig anheizen und sich bei Menge und Art des Brennstoffes nach den Ratschlägen der Hersteller richten.
  • Die Anlage regelmäßig warten: Zumindest vor Beginn jeder Heizperiode sollte ein Fachbetrieb die Anlage gründlich inspizieren.
Alles Wissenswerte rund um Kamin- oder Kachelofen erläutert der Ratgeber „Heizen mit Holz“ des Umweltbundesamtes (UBA).

Er ist kostenlos erhältlich per Telefon (zum Ortstarif): 01888/305-3355, per Fax (zum Ortstarif): 01888/305-3356, per Email: uba@broschuerenversand.de oder per Internet: http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/dateien/3151.htm.

Schriftliche Bestellungen an: Umweltbundesamt, c/o GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn.

Umwelttipp des Monats Februar

Machen Sie tropfenden Wasserhähnen den Garaus!
Achten Sie auf tropfende Wasserhähne und erneuern Sie defekte Dichtungen. Denn bereits 10 Wassertropfen pro Minute verschwenden innerhalb eines Monats 170 Liter Wasser – mehr als eine Badewanne voll.

Umwelttipp des Monats Januar

Auch beim Einkauf von Büromaterial kann man die Umwelt schützen
Durch den Einkauf ökologisch unbedenklichen Büromaterials kann man eine ganze Menge für die Umwelt tun.
Eine umfangreiche Einkaufshilfe bietet der über 600 Seiten starke Katalog der Firma memo, Am Biotop 6, 97259 Greußenheim, Tel.: 09369 – 905-0; Fax: 905222, Internet: http://www.memo.de/.
Ein Blick in den Katalog zeigt, dass für umweltfreundliche Produkte nicht mehr bezahlt werden muss, als für vergleichbare Materialien aus konventioneller Herstellung.

Umwelttipp des Monats Dezember

Bauen und Wohnen belastet die Umwelt immer noch mehr als nötig. Eine Broschüre des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt Lösungswege auf.
Der Bau, die Bewirtschaftung und Nutzung von Häusern und Straßen beansprucht immer noch zu viele natürliche Ressourcen und fördert den Klimawandel: Nicht nur der weiter hohe Bedarf an fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas für Heizung und Warmwasser schmälert die Umweltbilanz des Sektors Bauen und Wohnen, auch die große Nachfrage nach Baumaterialien wie Steinen und Erden, Metallen oder Holz trägt dazu bei.

Nach Meinung von UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge müssen wir zurück in den Zentren, statt immer neue Häuser auf der grünen Wiese zu bauen. Denn die Umwelt wird wesentlich entlastet, falls vermehrt alte Häuser in den Zentren saniert werden, anstatt neue Gebäude an naturnahen Standorten zu errichten.

Die Broschüre „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ zeigt Wege zu einer dauerhaft umweltgerechten Bau- und Siedlungspolitik auf.
Die Einsparpotentiale sind beachtlich: In den nächsten 25 Jahren ließen sich – ohne Komfortverluste – die zusätzliche Flächeninanspruchnahme um fast 85 Prozent reduzieren, der jährliche Verbrauch mineralischer Rohstoffe - wie Sand, Ton, Kalk, Kies oder Schiefer - um etwa 30 Prozent und die jährlichen Kohlendioxidemissionen um über 50 Prozent senken.
Dazu sind Gebäude zu sanieren und zu modernisieren, die Attraktivität der Siedlungskerne zu steigern und unnötiger Wohnungsleerstand zu vermeiden.
Neuansiedlungen sollten nach Meinung der UBA-Experten verstärkt innerhalb der Siedlungskerne auf Brachflächen stattfinden – zum Beispiel auf ehemals von Industriebetrieben, der Bundeswehr, Bahn oder Post genutzten Flächen sowie in Baulücken.
„Wer eine alte Wohnung hochwertig saniert, beansprucht deutlich weniger Baumaterialien als für einen kompletten Neubau.“, so UBA-Präsident Troge. Er rief dazu auf, bei der Entscheidung für ein Eigenheim auch an geänderte Bedürfnisse im Alter zu denken: „Wer zur Altersvorsorge auf das Land zieht, sollte sich fragen, ob Wohnung und Haus auch im Alter noch geeignet sind. Die sanierte Altbauwohnung in Zentrumsnähe ist da oft besser als das Reihenhaus auf dem Land – etwa weil Arzt und Lebensmittelgeschäft gleich um die Ecke liegen.“

Wie wird „Bauen und Wohnen“ nachhaltiger? Die Abschaffung der Eigenheimzulage und die Aufstockung der Gelder für die energetische Gebäudesanierung waren erste wichtige Schritte in die richtige Richtung.
Das UBA schlägt weiter vor, die Neuinanspruchnahme von Flächen steuerlich stärker zu belasten. Das stärkte die Siedlungskerne und würde der zunehmenden Zersiedelung entgegenwirken. Ferner wünschenswert: Eine Vereinheitlichung des Einkommensteuerrechts, so dass auch die Kosten, die in den ersten drei Jahren nach Erwerb eines bestehenden Wohngebäudes für energetisch sinnvolle Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen entstehen, sofort oder über zwei bis fünf Jahre verteilt abgeschrieben werden könnten.

Das würde erhebliche Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäude auslösen und die Wirtschaft beleben. Die Aufnahme der wärmetechnischen Beschaffenheit eines Gebäudes als Kriterium in den Mietspiegel würde eine solche Entwicklung zusätzlich unterstützen.

Die 58-seitige Broschüre „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“ steht unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3668.pdf zum kostenlosen Download bereit.

Umwelttipp des Monats November

Wer auf der Suche nach einer ökologisch korrekten Ferienunterkunft oder Seminarhaus ist, sollte einen Blick auf die Internetseiten http://www.eco-ferien.de wagen.

Das Portal enthält Adressen und ausführliche Beschreibungen von Bio-Hotels, Öko-Pensionen, Bio-Bauernhöfen und Bio-Weingütern sowie Naturcampingplätzen.

In einem Gästebuch können Reisende Kommentare zu ihren Erfahrungen mit der jeweiligen Unterkunft abgeben. Neben dem ökologischen Engagement wird besonderer Wert auf kinder- und behindertengerechte Angebote gelegt.

Umwelttipp des Monats Oktober

Beim Ökotest-Verlag ist ein Ratgeber zum Einkauf ökologischer Baumaterialien erschienen.

In dem Ratgeber aus der Reihe „Bauen, Wohnen & Renovieren“ wird eine Vielzahl von Baumaterialien auf seine ökologische Unbedenklichkeit hin durchleuchtet - von A wie Acryl bis Z wie Zellulose.

Der neue Ratgeber mit dem Titel "Baumaterialien von A bis Z" kostet 7,50 Euro und ist im Zeitschriftenhandel sowie in vielen Buchläden erhältlich.

Umwelttipp des Monats September

Das Umweltbundesamt hat zum Beginn des neuen Schuljahres Unterrichtsmaterialien rund ums Thema Wasser und Gewässerschutz zur Verfügung gestellt.
Die Online-Datenbank "H2O-Wissen" des Umweltbundesamtes liefert mit mehr als 400 Einträgen Informationen zu Unterrichtsmaterialien.

Im Internet lassen sich die Hinweise zu Lehrmaterialien nach verschiedenen Suchkriterien recherchieren: Titel, Autor und Themenschwerpunkte wie „Tiere und Pflanzen in Gewässern“, „Hochwasser“ oder „Entwicklungspolitik“.

Lehrerinnen und Lehrer haben zur Vorbereitung ihres Unterrichts auch die Möglichkeit, gezielt nach Material für ein bestimmtes Schulfach zu suchen oder nach der Medienart, wie Buch, Video oder Ausstellung. Nicht nur Schulen sind angesprochen, auch andere Bildungsträger, die beispielsweise nach Unterrichtsmaterialien zum Thema Wasser in einer bestimmten Sprache suchen.

Die Mediendatenbank "H2O-Wissen" steht unter http://www.umweltbundesamt.de/wasser/index.htm zur Verfügung.

Sie kann zusätzlich als CD-ROM per E-Mail an wasser@uba.de angefordert werden.

Weitere Informationen zur Datenbank bietet der Flyer unter http://www.umweltbundesamt.de/wasser/veroeffentlich/H2O-Wissen08_express.pdf.

Umwelttipp des Monats August

So ist das Arbeiten auch bei sommerlichen Temperaturen erträglich
Konzentriertes Arbeiten fällt im Sommer schwer, wenn die Raumtemperatur im Büro bei hohen Außentemperaturen steigt. Nach der deutschen Arbeitsstättenrichtlinie soll die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 Grad nicht überschreiten.

Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt, wie man im Sommer mit einfachen Maßnahmen ein angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz schafft. Wichtig ist, das Büro erst gar nicht aufheizen zu lassen. Denn ein warmes Büro zu kühlen, zum Beispiel mit Klimageräten, verbraucht viel Energie und verursacht hohe Stromkosten.

Durch intelligentes Lüften kann die Raumtemperatur an heißen Tagen um bis zu vier Grad geringer gehalten werden. Deshalb: Fenster auf in den kühlen Morgenstunden oder, wenn möglich, auch nachts. Tagsüber nur zwischendurch für wenige Minuten Stoßlüften, damit die verbrauchte Luft durch frische ersetzt werden kann. Ansonsten sollten die Fenster geschlossen bleiben.

Dauerhaft gekippte Fenster führen dazu, dass stetig warme Außenluft ins Büro strömt und die Wände erwärmt. Verschattungselemente vor den Fenstern schützen zusätzlich vor Sonnenwärme - und nachts vor Regen, wenn die Fenster zum Kühlen   geöffnet sind. Innenliegende Jalousien haben hingegen kaum Wärmeschutzfunktion.

Auch Bürogeräte tragen durch Abwärme zur Erhöhung der Raumtemperatur bei. Die Initiative Energie Effizienz empfiehlt daher energieeffiziente Computer, Drucker, Kopierer und Beleuchtungssysteme. Sie erwärmen das Büro viel weniger als herkömmliche Modelle. Beispielsweise gibt ein Computer mit einer Leistungsaufnahme von 100 Watt auch 100 Watt Wärme ab, während ein energieeffizienter Computer mit einer Leistungsaufnahme von 50 Watt auch nur 50 Watt Wärme erzeugt.

Der Einsatz von mobilen Raumklimageräten zur Bürokühlung lässt die Stromkosten in die Höhe schnellen. Insbesondere ältere Geräte verbrauchen viel Strom. Raumklimageräte neuerer Generation sind mit dem EU-Label gekennzeichnet.

Wer nicht auf Klimageräte verzichten möchte, sollte sich daher für ein Gerät der Klasse A entscheiden, das bis zu 15 Prozent weniger Strom verbraucht als ein ineffizientes. Ausführliche Informationen zur energieeffizienten Lüftung und Klimatisierung von Büros erhalten sie im Internet unter www.energieeffizienz-im-service.de.

Umwelttipp des Monats Juli

Auch Hände waschen will gelernt sein
Wer in einem Restaurant oder einer öffentlichen Toilette die Wahl zwischen Papierhandtüchern und einem Heißlufttrockner hat, sollte den Heißlufttrockner wählen.
Nach einer Meldung des Magazins Reader’s Digest müssen nämlich neun ausgewachsene Bäume gefällt werden, um ein durchschnittliches Fast-Food-Restaurant ein Jahr lang mit Papierhandtüchern zu versorgen.

Umwelttipp des Monats Juni

So spart man Strom im Jugendzimmer
Zwei von drei Jugendlichen sind heute mit Fernseher und PC ausgestattet. Mehr als die Hälfte nutzt die Geräte täglich, wie eine von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt.

Eine Freizeitgestaltung, die sich deutlich auf die Stromrechnung von Familien auswirkt. Dabei bleiben Computer und TV häufig länger eingeschaltet, als sie tatsächlich genutzt werden und verursachen so unnötige Kosten. Wie sich die Stromrechnung deutlich senken lässt, zeigt die Jugendaktion PowerPakt der Initiative EnergieEffizienz.
Am beliebtesten ist bei Jugendlichen laut Umfrage der Computer: Er läuft im Durchschnitt über vier Stunden täglich, der Fernseher kommt auf drei. Um die 75 Euro* können so jedes Jahr an Stromkosten nur für den Betrieb von PC und TV im Jugendzimmer zusammenkommen. In jedem zweiten Jugendzimmer ist der Computer auch dann eingeschaltet, wenn er gar nicht benutzt wird - über eine Stunde täglich. Allein das verursacht übers Jahr rund 14 Euro* unnötige Stromkosten. Auch während Pausen bleibt der PC meist an.

Die Initiative EnergieEffizienz rät deshalb, gerade im Jugendzimmer die Energiesparfunktion des Computers zu aktivieren. Sie schaltet einzelne Komponenten, wie Bildschirm oder Festplatte automatisch ab oder fährt den gesamten PC nach einer gewissen Zeit in den Stand-by- oder in den Ruhezustand und spart so Strom und Kosten.

Noch mehr Tipps und Tricks, wie gerade Familien Energie und Geld sparen können, gibt es beim PowerPakt. Die Aktion macht Jugendliche zum Energiemanager im Haushalt. Im Verhältnis dazu, wie sie die Stromkosten ihrer Familie reduzieren, steigt auch ihr Taschengeld. Wie das funktioniert, erfahren Familien im Internet unter www.powerscout-online.de.
Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt und zur Umfrage unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Das Meinungsforschungsunternehmen Usuma befragte im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz über 1.000 Privathaushalte.

*Annahme: Verbrauch im Betrieb: PC 210 Watt, Fernseher 90 Watt, Gerät an 335 Tagen pro Jahr an, Strompreis 20 Cent/kWh, Stand-by nicht mitgerechnet.

Umwelttipp des Monats Mai

Empfehlungen für umweltgerechte Veranstaltungen
Konferenzen und andere Veranstaltungen können die Umwelt in sehr unterschiedlicher Weise beeinflussen – etwa durch die Reisetätigkeit der Besucherinnen und Besucher oder den Verbrauch von Strom, Wasser oder Papier. Wie sich dabei negative Wirkungen auf die Umwelt vermeiden lassen, zeigt ein neuer, kostenloser Leitfaden des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA).

Zehn Handlungsfelder stehen im Fokus: Besonders wichtig ist die mit Veranstaltungen verbundene Reisetätigkeit. Weitere Aspekte für eine umweltgerechte Veranstaltung sind der geringe Verbrauch an Papier, Wasser und Strom sowie die Reduzierung der Abfälle. Und auch beim Catering können Veranstalter etwas für die Umwelt tun - zum Beispiel, indem sie auf ökologisch angebaute Produkte achten.

Grundlage für den aktualisierten Leitfaden sind Erfahrungen, die das BMU und das UBA speziell bei der Organisation der Veranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des G8-Vorsitzes im Jahr 2007 gesammelt haben. Dort kam bereits die erste Ausgabe des Leitfadens zum Einsatz.

Eine Umfrage ergab überwiegend positive Reaktionen auf diese Arbeitshilfe. Die meisten Befragten charakterisierten den Vorgängerleitfaden als sehr nützlich. Nun liegt er aktualisiert vor und kann der umweltgerechten Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen aller Bereiche dienen – ob in der Politik, im Sport, in der Kultur oder der Wirtschaft. Die Neufassung enthält nun auch ein Kapitel zum Umweltmanagement bei Großveranstaltungen.

Der Leitfaden steht in deutscher Sprache zum Download bereit beim UBA unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3459.pdf.

Umwelttipp des Monats April

Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren müssen als Sondermüll behandelt und gesondert entsorgt werden, damit die geringen Mengen der darin enthaltenen Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen.

Vom Wertstoffhof führt ihr Weg in Recyclinganlagen, in denen das hochwertige Lampenglas aufbereitet und in der Neuproduktion wieder verwendet wird.
Rund 3.500 Tonnen Glas wurden im vergangenen Jahr wieder in den Produktionsprozess eingespeist. Das entspricht der Rohstoffmenge für 20 Millionen fabrikneuer Leuchtstoffröhren.

Die sparsamen Dauerbrenner werden zu Recht zwar immer beliebter, aber die wenigsten wissen über die ökologisch korrekte - und vom Gesetzgeber vorgeschriebene - Entsorgung Bescheid. Studien belegen, dass neun von zehn der Altlampen aus deutschen Haushalten noch immer im Restmüll landen. Im Jahr 2006 waren das immerhin 70 Millionen, die in die graue Tonne wanderten.

Umwelttipp des Monats März

Wer singt denn da?
Mit Beginn des Frühlings werden wir wieder vermehrt von den Morgengesängen der Vögel geweckt. Doch nur wenige wissen, welcher Vogel sich hinter welchem Gesang verbirgt.

Aufklärung verschafft das Internetportal www.vogelstimmen.de. Hat man eine Ahnung, welcher Vogel sich hinter der Stimme verbergen könnte, so gibt man seinen Namen in ein Suchfeld der Internetseite ein.
Anschließend kann man sich den Gesang anhören.

Umwelttipp des Monats Februar

Mit Waldaktien gegen den Klimawandel
Wer etwas für den Wald und das Klima tun will, sollte sich auf den Internetseiten von Waldaktie.de umschauen.

Dort kann man durch den Kauf von Waldaktien einen Beitrag zur Wiederaufforstung von Mecklenburg-Vorpommern leisten und so ganz nebenbei für ein besseres Klima sorgen. Die Aktie kostet nur 10 Euro.
Die Initiatoren versprechen, für dieses Geld einen Baum zu pflanzen und ihn forstwirtschaftlich zu pflegen.
Wer will, kann bei einigen öffentlich veranstalteten Wiederaufforstungsaktionen auch selbst Hand anlegen und seinen gespendeten Baum selber einpflanzen.

Nächster Termin ist der 25. April 2008 in Koserow auf Usedom.

Umwelttipp des Monats November

Die Umwelt in Deutschland – das Umweltbundesamt hat die wichtigsten Indikatoren auf seinen Internetseiten veröffentlicht.

Wussten Sie, dass die Apfelblüte in Deutschland wegen des Klimawandels pro Jahrzehnt um fünf Tage eher einsetzt? Oder dass der Primärenergieverbrauch im Jahr 2005 so hoch war, dass ein mit Kohle beladener Zug 400.000 Kilometer lang sein müsste, um diesen Energiebedarf zu decken? Eine Strecke, die fast zehn Mal um die Erde reicht.

Diese und viele andere Informationen finden sich ab sofort im aktualisierten Umweltkernindikatorensystem des Umweltbundesamtes (UBA). Das Internet-Angebot enthält eine Liste mit 50 Umweltindikatoren – etwa zu den Themen „Klimaänderungen“ sowie „Umwelt und Gesundheit“. Diese Indikatoren liefern einen schnellen und aktuellen Überblick über die Umweltsituation in Deutschland. Sie zeigen, wo Umweltpolitik erfolgreich ist und wo noch mehr zu tun ist.

Die Umweltindikatoren Deutschland sind im Internet unter
www.env-it.de/umweltdaten oder unter www.umweltbundesamt.de („Umwelt Deutschland“) zu finden.

Umwelttipp des Monats Oktober

Fahrrad zu fahren gilt ja an sich schon als nicht nur gesund, sondern auch als umweltfreundlich.
Wer nach einem besonders umweltfreundlichen, weil wartungsarmen und sicheren Fahrrad sucht, sollte einen Ausflug ins Internet wagen:
Damit beim Kauf eines neuen Rades nicht unnötiger Frust aufkommt, hat das Öko-Institut Freiburg eine Liste besonders wartungsarmer und sicherer Fahrräder ins Internet gestellt. Unter der Anschrift http://www.ecotopten.de/prod_fahrrad_prod.php sind eine Reihe von Informationen zu den einzelnen Herstellern und Modellen zu finden.

Umwelttipp des Monats September

Wie ist meine persönliche Kohlendioxid-Bilanz? Ein neuer Klima-Rechner des Umweltbundesamtes gibt Antwort
Wie viel Kohlendioxid (CO2) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel Treibhausgase lassen sich mit dem Kauf regionaler Lebensmittel einsparen? Darüber können Bürgerinnen und Bürger sich mit einem aktuellen CO2-Rechner selbst einen Überblick verschaffen. Der Rechner ermittelt den persönlichen Ausstoß an Treibhausgasen pro Jahr und vergleicht diesen mit dem deutschen Durchschnitt. Ob Wohnen, Mobilität, Ernährung, persönlicher oder allgemeiner Konsum – das Onlineangebot des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt jedem, wie viel Klimagase der individuelle Lebensstil verursacht.

Unterstützt vom UBA haben das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH und die avantTime Consulting GmbH ein internetbasiertes Rechenmodell entwickelt, das den Lebensstil in Emissionen „übersetzt“. Nach Eingabe weniger Daten erfahren Bürgerinnen und Bürger innerhalb von nur wenigen Minuten ihre persönliche CO2-Bilanz und lernen, an welchen wichtigen Stellschrauben sie ihre Klimabilanz verbessern können. Der CO2-Rechner bildet fünf Bereiche des täglichen Lebens ab: Wohnen (Heizung oder Stromverbrauch), Mobilität (Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug), Ernährung, persönlicher Konsum – also für Kleidung, Elektrogeräte oder Möbel - und den so genannten allgemeinen Konsum, das heißt die Aktivitäten des Staates zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger wie Infrastruktur oder Bildung.

Der Rechner berücksichtigt auch den ökologischen Rucksack eines importierten Produktes: Klimagase, die bei der Herstellung im Ausland entstehen, bezieht der Rechner mit ein. Emissionen, die bei der Herstellung von Exportgütern entstehen, betrachtet der Rechner dagegen nicht. Neben CO2 fließen auch die Klimawirkungen weiterer Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O) – beispielsweise aus der Landwirtschaft – in die Rechnung ein. Vor allem bei der Ernährung spielen diese Emissionen in der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle.

Im Durchschnitt ist ein Mensch in Deutschland jährlich für rund elf Tonnen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Damit liegen die Deutschen deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von rund 3,8 Tonnen pro Kopf. Langfristig verträglich ist ein Ausstoß von 2,5 Tonnen pro Kopf.

Es gibt verschiedene Wege die persönliche Klimabilanz zu verbessern: Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt statt den eigenen PKW, spart bei einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern schon 1,6 Tonnen CO2 pro Jahr - bei gleicher Mobilität. Auch die individuellen Ernährungsgewohnheiten haben großen Einfluss auf die persönliche Treibhausgasbilanz. Nicht nach jedem Geschmack, aber aufschlussreich: Wer sich vegetarisch ernährt und Lebensmittel aus der Region kauft, spart im Vergleich zu einer fleischlastigen Ernährung jährlich 1,33 Tonnen CO2 ein. Fernreisen sind ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt. Ein Fernflug nach Thailand entspricht mit einem CO2-Ausstoß von 5,05 Tonnen allein schon 50 Prozent des gesamten durchschnittlichen CO2-Ausstoßes pro Person in Deutschland.

Der Energieverbrauch für die Heizung ist besonders hoch. Das Wohnen im Mehrpersonenhaushalt - sei es in der Familie oder in einer Wohngemeinschaft - spart beispielsweise in einem Vier-Personenhaushalt mit 100 Quadratmeter Wohnfläche je Mitbewohner 5,7 Tonnen CO2 im Vergleich zu einer Einzelperson, die  50 Quadratmeter alleine bewohnt. Wer sein Haus energetisch saniert kann seinen CO2-Ausstoß ebenfalls erheblich senken.

Der CO2-Rechner wird fortlaufend aktualisiert. In einem nächsten Schritt soll er um detaillierte Handlungsempfehlungen ergänzt werden, die zeigen, wie jeder Einzelne seine Emissionen mindern kann. Besucherinnen und Besucher der UBA-Internetseiten können den CO2-Rechner kostenfrei nutzen. Institutionen, die den Rechner auf ihrer Homepage anbieten und der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen, können Lizenzen bei der avantTime Consulting GmbH erwerben.

Der Rechner steht unter http://co2.klima-aktiv.com/uba.html im Internet bereit. Auskünfte zu den Lizenzen des CO2-Rechners gibt es unter http://www.avanttime.de/index.html.

Umwelttipp des Monats August

Das Umweltbundesamt liefert Informationen zu den neuen Luftschadstoff-Umweltzonen
Viele Städte planen im Kampf gegen den Feinstaub und andere gesundheitsschädliche Luftschadstoffe Umweltzonen. In den Umweltzonen dürfen Fahrzeuge, die besonders viel Feinstaub emittieren, nicht mehr fahren.
Aber welche Kommunen planen solche Umweltzonen und wann fällt in welcher Stadt oder Gemeinde der Startschuss?

Antwort darauf gibt es unter der Internet-Adresse
http://www.env-it.de/luftdaten/download/public/html/Umweltzonen/index.htm..
Dort informiert das Umweltbundesamt (UBA) in Zusammenarbeit mit den Ländern über aktuell geplante Umweltzonen in Deutschland.
Damit bietet das UBA eine Hilfe für alle, die mit dem Auto in fremden Städten unterwegs sind. Der rechtzeitige Blick in die Karten der Umweltzonen kann so schon bei der Routenplanung schnell Klarheit bringen.
Laut UBA lautet der beste Umweltschutztipp aber für alle: Gerade in fremden Orten das Auto abstellen und die Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden!

Umwelttipp des Monats Juli

Durch den richtigen Umgang mit der Waschmaschine können Umwelt und Geldbeutel geschont werden.
Reduziert man die Waschtemperatur von 95 auf 60 Grad, wird nach Angaben der Deutschen Energieagentur (dena) der Stromverbrauch um die Hälfte gesenkt.
Wäscht man mit einer Temperatur von 40 Grad, was bei normal verschmutzter Wäsche in der Regel völlig ausreicht, so wird der Energieverbrauch nochmals halbiert.

Umwelttipp des Monats Juni

oeco capital unter den Top Ten der ökologisch sinnvollen Produkte und Dienstleistungen
Unter der Internetadresse www.ecotopten.de hat das Ökoinstitut Freiburg eine Reihe ökologisch sinnvoller Produkt und Dienstleistungen gelistet.
In der Rubrik „Nachhaltige Altersvorsorgeprodukte“ sind auch die Angebote der oeco capital zu finden.

Umwelttipp des Monats Mai

400 Energieberatungsstellen unter bundesweiter Servicenummer erreichbar
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und die Verbraucherzentralen haben einen neuen Service zur Energieberatung für Verbraucher gestartet: Erstmals sind damit die 400 Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen unter einer bundesweiten Servicenummer erreichbar.

Parallel informiert ab sofort unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de auch eine neue Internetplattform übers Energiesparen und die bestehenden Beratungsangebote.
Die zentrale Servicenummer ist bundesweit unter 09001 - 3637443 (14 ct/Minute aus dem deutschen Festnetz) zu erreichen. Dort können die Verbraucher direkt einen Beratungstermin bei einem von 250 Energieexperten der Verbraucherzentralen vereinbaren.

Derzeit nehmen jährlich mehr als 75.000 Haushalte diese Beratung in Anspruch. Die durch die Energieberatung jährlich ausgelösten Investitionen für Energiespartechnik führen zu einer gesamten Energieeinsparung, die etwa dem jährlichen Energieverbrauch einer 70.000-Einwohner-Stadt wie Weimar oder Detmold entspricht. Auch für die Haushalte selbst lohnt sich die Beratung: Pro Jahr lassen sich mehrere Hundert Euro an Energiekosten sparen.

Umwelttipp des Monats April

Stromcheck im Internet
Die Initiative EnergieEffizienz, ein Projekt der Deutschen Energie Agentur, hat einen Online-Stromcheck entwickelt, mit dem sich überprüfen lässt, wie energieeffizient das eigene Zuhause ist. Der Stromcheck berechnet die Höhe des persönlichen Stromverbrauchs, zeigt, wie er sich zusammensetzt und wo Einsparpotenziale liegen.

Mit Hilfe des kostenlosen Tests kann jeder Strom und Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Umwelttipp des Monats März

Das Umweltbundesamt hat eine Broschüre mit Tipps für den Umgang mit Holzöfen und –kaminen veröffentlicht. Die Broschüre enthält Hinweise zur Auswahl des Holzes, des Ofens oder Heizkessels und erläutert den richtigen Umgang mit den Feuerungsanlagen. Mit qualitativ hochwertigem Holz, einer technisch einwandfreien Heizung und einer sparsamen Nutzung lassen sich die Emissionen der Holzöfen und -kessel entscheidend senken.

Wer das Klima schonen, die Umwelt schützen und seinen Nachbarinnen und Nachbarn nicht in die Quere kommen möchte, sollte – unter anderem – die folgenden vier, einfachen Tipps beachten:

  • alte Brenner raus: auf moderne, emissionsarme Anlagentechnik setzen – zum Beispiel Pellet-Heizungen, die das Umweltzeichen „Blauer Engel" tragen.
  • den richtigen Brennstoff wählen: nur trockenes, Natur belassenes Holz verbrennen
  • die Anlage richtig bedienen: zügig anheizen und sich bei Menge und Art des Brennstoffes nach den Ratschlägen der Hersteller richten
  • die Anlage regelmäßig warten: Zumindest vor Beginn jeder Heizperiode sollte ein Fachbetrieb die Anlage gründlich inspizieren.

Die Broschüre ist kostenlos erhältlich per Telefon (zum Ortstarif): 01888/305-3355, per Fax (zum Ortstarif): 01888/305-3356, per Email: uba@broschuerenversand.de oder im Internet unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf.

Schriftliche Bestellungen an: Umweltbundesamt, c/o GVP Gemeinnützige Werkstätten Bonn, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn.

Umwelttipp des Monats Januar

Geben Sie Ihr altes Handy für den NABU ab!
Mobiltelefone sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Wer ein Mobiltelefon unter dem Weihnachtsbaum gefunden hat und sein Alt-Handy umweltverträglich entsorgen und gleichzeitig etwas für den Naturschutz tun möchte, kann es bei einer NABU-Gruppe vor Ort oder beim NABU Bundesverband abgeben.
Im Rahmen der Handy-Kampagne des NABU und des Mobilfunkanbieters Vodafone sind schon mehr als 8.100 Handys zugunsten des NABU beim Recycling-Unternehmen "Greener Solutions" eingegangen.
Zahlreiche Bürger, aber auch Unternehmen, Schulen und Behörden haben sich an der im Februar 2006 gestarteten Aktion beteiligt und ihr Alt-Handy für den NABU abgegeben. Insgesamt konnten über 65.000 Euro für den NABU gesammelt werden.
Neben 40.720 Euro aus dem Handy-Recycling kommen 24.535 Euro aus dem Vodafone Stars Bonuspunktesystem. Hier können Kunden des Mobilfunkanbieters gesammelte Bonuspunkte in eine Spende für den NABU umwandeln.
Weitere Informationen sind auf den NABU-Internetseiten zu erhalten.

Umwelttipp des Monats Dezember

Recyclingpapier schont die Umwelt
Trotz E-Mail, Computerfax und elektronischer Speichermedien: Ein rein papierloses Büro wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Durch die Verwendung von Recyclingpapier kann jedoch jeder etwas für den Umweltschutz tun.
Auf den Internetseiten der Initiative Pro Recycling-Papier, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wird, können umfangreiche Informationen zum Thema Papier und Recycling abgerufen werden.

Umwelttipp des Monats November

Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn
Ein neuer Ratgeber aus dem Umweltbundesamt gibt Tipps für gute Wasserqualität auch in Haus und Wohnung.

Die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig: Trinkwasser darf keinen Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis bieten. Es muss alle Haushalte in einwandfreier Qualität erreichen – farb- und geruchlos, ohne anormalen Geschmack sowie klar und kühl.

Schlecht oder laienhaft erstellte Trinkwasserleitungen und -armaturen in Haus und Wohnung können diese, vom Wasserversorger gelieferte Wasserqualität aber buchstäblich noch auf den letzten Metern verderben. Verbraucherinnen und Verbraucher können dies verhindern, wenn sie hierfür den neuen, kostenlosen Ratgeber „Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn“ des Umweltbundesamtes (UBA) zurate ziehen.

Er informiert auf 28 Seiten, wie Sie in Haus und Wohnung für einwandfreies Trinkwasser sorgen können. Im Internet kann er unter der Adresse http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3058.pdf heruntergeladen werden.

Unter der Rufnummer 01888/305-3355 kann der Ratgeber auch telefonisch bestellt werden. Eine Fax-Bestellung ist unter der Nummer 01888/305-3356 möglich. Die Adresse für eine Bestellung per Email lautet uba@broschuerenversand.de.

Umwelttipp des Monats Oktober – der Trick mit der Toilettenspülung

Bei Einbau eines Sparmechanismus in die Toilettenspülung lässt sich die Trinkwassermenge, die pro Spülgang vergeudet wird, von durchschnittlich neun auf ca. drei bis vier Liter reduzieren.

Nachrüstsysteme sind im Fachhandel und in Baumärkten für nur wenige Euro erhältlich. Ihre Installation schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Umwelttipp des Monats September – die Planung einer Solaranlage

Wer die Anschaffung einer Solaranlage plant, findet unter der Adresse http://www.solartechnikberater.de eine Vielzahl von Informationen.

Dort werden alle wesentlichen Fragen zur Solartechnik beantwortet. Aufgeklärt wird unter anderem über die Lebensdauer und den Betriebs- und Wartungsaufwand.

Auf den Internetseiten sind außerdem Informationen zu den erforderlichen Genehmigungen und den zu erwartende Kosten einer Solaranlage zu finden. Ferner werden Fragen zur Planung und der richtigen Größe der Anlage beantwortet.